Über mich

Praktische Hundepsychologin und -verhaltensberaterin
Keine, die Hunden etwas flüstert, sondern jemand, der ihnen zuhört und für sie übersetzt

Expertin für Hundeverhalten

  • 15 Jahre Erfahrung als Hundetrainerin mit eigener Hundeschule
  • Schwerpunkte waren damals:
    • artgerechte Ansprache
    • Hundeerziehung ohne Leine
    • eigene Familienbegleithundeprüfung und Hundeführerpass

Hundeverhaltensberaterin

  • Ich helfe Hundehaltern, das Verhalten ihrer Hunde zu verstehen.
  • Beispiele:
    • Wann hat der Hund Stress?
    • Fühlt der Hund sich wohl oder unwohl?
    • Weshalb fühlt der Hund sich unwohl?
    • Wie könnte man Abhilfe schaffen (Änderung der Haltungsbedingungen oder des Umgangs mit dem Tier)

Praktische Hundepsychologin

  • Meine praktische Erfahrung und das in den Jahren gesammelte Praxiswissen über Hundeverhalten stelle ich Hundehaltern zur Verfügung, um das seelische Wohl ihrer Vierbeiner zu verbessern oder sicherzustellen.
  • Ich helfe meinen Kunden ihre Hunde zu „lesen“.

Referentin und Dozentin

  • Ich halte Vorträge über Hundeverhalten, artgerechte Ansprache, Kommunikation des Hundes.


Von der Hundeschule zur Hundeverhaltensberaterin

Hallo liebe Hundefreunde,

mein Name ist Marina Crönert und ich beschäftige mich seit 1996 mit artgerechter Kommunikation mit Hunden und Pferden. Ich bin kein Hundeflüsterer, sondern jemand, der Hunden zuhört. Vor rund einem halben Jahrhundert in Hamburg geboren, in Schleswig-Holstein aufgewachsen und zur Schule gegangen, lebe ich zur Zeit in Niedersachsen im Landkreis Harburg.

Hundeschule

Von 1996 bis 2011 habe ich mit meiner Hundeschule privaten Hundehaltern geholfen, ihre Hunde zu gesellschaftsfähigen Familienhunden zu erziehen. Schon vor der Einführung sämtlicher Hundeverordnungen hatte ich eine eigene Familienbegleithundeprüfung und einen eigenen Hundeführerpass für die Mom’s Big Dog Ranch entwickelt. Mehr als 40 Hunde haben meine Prüfungen abgelegt und damit bewiesen, dass ihre Hunde gut erzogene Begleiter sind und dass die Hundeführer viel über artgerechte Hundeerziehung gelernt haben.

Das Ziel der Hundeführerausbildung war stets, das Hundeverhalten zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Verhaltensberatung

Zur Zeit helfe ich als Tierpsychologin und Verhaltensberaterin meinen Klienten, ihre Hunde besser zu verstehen und artgerecht mit ihnen zu kommunizieren. Des weiteren bin ich als als Referentin für die Besuchshundegruppe der Johanniter Unfallhilfe in Buchholz tätig.

Blog

Mit diesem Blog möchte ich dazu beitragen, dass es möglichst vielen Hundebesitzern gelingt, die Missverständnisse in der Kommunikation mit ihren Hunden zu beseitigen. Denn wenn Hund und Hundeführer artgerecht kommunizieren und sich verstehen, dann lösen sich die meisten Probleme von selbst.

Lassen Sie sich überraschen, es ist einfacher, als Sie denken!

Doch zunächst noch etwas über mich.

Auf den Hund gekommen

Kindheitstraum

Schon als Kind galt meine Leidenschaft den Tieren, besonders Hunden und Pferden. Doch aufgrund der familiären Situation und später meiner Arbeit als Europasekretärin, bekam ich mein erstes Pferd erst mit 25 und meinen ersten Hund erst mit 30. Die langjährige freiberufliche Tätigkeit als Projektassistentin in der Industrie ermöglichte es mir, mich mit den Tieren weiterzubilden und von ihnen zu lernen.

Ein gesellschaftsfähiger Begleiter

Als ich mit 30 meinen Berner Sennenrüden Jackson bekam, wollte ich zwei Dinge: Jackson sollte mein Freund und Begleiter sein – ein Kumpel, der mit mir durch Dick und Dünn ging – und er sollte perfekt erzogen sein, so dass wir in unserem (geschäftlichen) Umfeld nicht negativ auffielen. Beide Ziele habe ich besser erreicht, als ich es mir vorstellen konnte.

Ein Hund ohne Unarten

Jackson lief von Anfang an komplett ohne Leine, wir haben diese nur für die Übungen der Begleithundeprüfung drangemacht, in denen sie gefordert war, und wenn die Gesetze es vorschrieben. Alle, die Jackson gekannt haben, können bestätigen, dass er 100%ig zuverlässig war. In seinem ganzen Leben hat er mich nicht einmal in Verlegenheit gebracht. Anspringen, bellen, weglaufen, raufen, jagen – all diese Unarten, unter denen viele Hundebesitzer leiden, kannte er nicht.

So fing es an…

Timmy, Lassie und George

So lange ich denken kann, wollte ich einen Hund, einen treuen Freund und Begleiter, der mit mir durch Dick und Dünn gehen sollte. Ich wusste genau, wie diese Beziehung aussehen sollte, schließlich hatte ich die richtigen Vorbilder. Da war zunächst Timmy, der die 5 Freunde auf all ihren Abenteuern begleitete und natürlich Lassie.

Als ich die Schweizer Fernsehserie „George“ das erste Mal sah, war alles klar: Ich hatte einen Bernhardiner an meiner Seite und sein Name war natürlich „George“. Als Kind durfte ich keinen Hund haben, und so war George natürlich unsichtbar für alle anderen. Für mich war er real, und er hat mich ein paar Jahre begleitet.

Ich wollte einen wahren Freund und einen treuen Kameraden…

So hatte ich also schon sehr früh eine ziemlich klare Vorstellung von der Beziehung zwischen meinem Hund und mir. Und diese sah anders aus, als die Beziehungen, die ich um mich herum in der realen Welt wahrnahm: Weder Timmy noch Lassie noch George wurden an der Leine geführt.

Sie wurden auch nicht wie Befehlsempfänger behandelt, sondern sie waren gleichwertige Partner, die in ihrem Wesen von den Menschen respektiert wurden. Echte Freunde eben. Für mich war völlig klar: entweder so oder gar nicht.

Der Hund in der Sauna

Meinen ersten Hund bekam ich erst mit 30. Wir hatten eine Sauna mit Fitness-Studio und einer kleinen Gastronomie, die ich nach dem Tod meiner Mutter vorübergehend übernahm. Ich zog in die darüber liegende Wohnung ein und witterte meine Chance: Im Gegensatz zu meinem vorigen Single-Leben mit 8 – 17 Uhr Job arbeitete ich nun dort, wo ich wohnte, und konnte mir Zeit für meinen vierbeinigen Freund nehmen.

Mein Vater protestierte und warf mir vor, ich würde das Geschäft ruinieren, wenn ich mir einen Hund anschaffte. Mit Rückendeckung vom Saunabund („… ein gut erzogener Hund zieht eher Gäste an. Selbstverständlich darf der Hund nicht in den Nassbereich oder in die Gastronomie…“) setzte ich mich durch. Der Berner Sennenrüde Jackson zog bei mir ein.

Vom Welpen zum zuverlässigen Weggefährten

Ein 100% zuverlässiger und eigenständiger Partner

Nun hatte ich einen 8 Wochen alten Welpen, der zwei Anforderungen genügen musste: Er sollte mein treuer Freund und Weggefährte sein, und er durfte auf keinen Fall in unserem Umfeld negativ auffallen. Ich hatte den Anspruch, einen 100% zuverlässigen und eigenständigen Partner aus ihm zu machen. Unmöglich sagen Sie? Ganz und gar nicht!

Von Anfang an ohne Leine

Jackson lief von Anfang an komplett ohne Leine. Das bedeutete für mich, dass ich ständig mit ihm kommunizieren musste, damit er wusste, was ich von ihm wollte. Da mir die Sicherheit der Leine fehlte und ich meinen Hund nicht einfach so halten konnte, musste ich schnell lernen mich so auszudrücken, dass er mich verstand.

Im Nachhinein war es das Beste für uns beide. Wir lernten einander zu verstehen, zu vertrauen und zu respektieren.

Begleithundeprüfung und Co-Trainer

Nach Jacksons Begleithundeprüfung, die er mit 100 von 100 Punkten bestanden hat, gründete ich unsere Hundeschule, ich sage unsere, weil es in dieser Hundeschule anfangs 2 Trainer gab: Jackson und mich. Hier machte sich die Eigenständigkeit meines Hundefreundes bezahlt: Jackson half mir nicht nur als „Vorführhund“, nein er arbeitete mit den „Lümmelklassen“, den pubertierenden Junghunden, und mit den aggressiven Hunden in Einzelstunden.

Der vierbeinige Lehrer

Und er war der beste Freund, den man sich denken kann! Außerdem war er ein großartiger Lehrer: Meine Teilnehmer und ich haben viel von ihm gelernt! Ich habe damals die Hundeschule gegründet, damit ich das, was Jackson mir gegeben hat, an andere Menschen und ihre Hunde weitergeben konnte.

Die nächste Generation

Auch meine Bernhardinerbrüder Ben Nevis und Zampano, die unserer Ranch ihren Namen gaben, sind nach den Prinzipien von Hundeerziehung ohne Leine erzogen worden. Und auch diese beiden haben mich in ihrem ganzen Leben nicht einmal im Stich gelassen.

Beide waren – wie Jackson damals – in vielen Trainingsstunden unserer Hundeschule dabei. Sie führten Übungen vor, führten Kinder in den richtigen Umgang mit Hunden ein und nahmen Menschen die Angst vor Hunden (ausgerechnet ein Bernhardiner von 90 cm Schulterhöhe und 83 kg!).

Bernhardiner mit Führungsqualitäten

Der Bernhardinerrüde Ben Nevis, half mir mit den pubertierenden Junghunden. Einmal fragte mich eine Teilnehmerin, wie ich ihm denn so schnell die Zeichen gäbe, was er tun sollte. Meine Antwort: so schnell kann ich keine Zeichen geben. Es liegt an der Beziehung zwischen uns, Nevis entscheidet eigenständig. Ich beobachte ihn, und weiß was er vorhat. Er wirft mir einen Blick zu, nur den Bruchteil einer Sekunde. Das reicht für mich um ihn mit „Nein“ zu stoppen oder mit „Vorsichtig“ ein wenig zu bremsen. Wenn ich nichts sage, führt er sein Vorhaben aus.

Artgerechte Kommunikation

Das alles wäre ohne eine tiefe Beziehung und hervorragende Kommunikation zwischen mir und meinen Hunden gar nicht möglich gewesen. Darauf basierend und mit liebevoller Konsequenz haben meine Bernhardiner alle Übungen gelernt, die man für die Begleithundeprüfung braucht, und diese auch korrekt abgelegt.

15 Jahre Hundeschule haben bewiesen, dass es funktioniert!

Geht das mit allen Hunden?

Nun werden Sie vielleicht sagen, das ist ja schön und gut, aber wer kann so etwas schon? Vielleicht sind meine Hunde ja auch besondere Hunde gewesen (das sowieso)? Ich habe die Hundeschule gegründet, um das, was ich mit Jackson und später mit meinen anderen Hunden hatte und habe, an andere Hundehalter weiter zu geben. In 15 Jahren praktischer Hundeschule haben wir bewiesen, dass es geht. Und so schwer ist es gar nicht, wenn man weiß wie.

Die Probleme meiner Teilnehmer

Zu meinen Teilnehmern gehörten vor allem Familien. Sie alle lieben ihre Hunde und wollen ein Familienmitglied und einen Freund auf vier Beinen. Andererseits wollen sie auch einen gut erzogenen, gesellschaftsfähigen Begleiter. Sie kamen mit den verschiedensten Problemen zu mir in die Hundeschule, die fast alle durch artgerechte Kommunikation ziemlich einfach zu lösen sind:

  • mein Hund kommt nicht auf Rufen,

  • mein Hund zieht an der Leine,

  • er verträgt sich nicht mit anderen,

  • er knurrt die Kinder an,

  • er bellt ohne Unterlass,

  • er hört nicht,

  • er läuft hinter Wild hinterher….

Viele von ihnen hatten diverse Methoden und Hilfsmittel ausprobiert, doch wenn die Grundlage nicht stimmt, hilft das nicht viel. Verstehen Sie mich richtig – ich liebe Hunde über alles – aber unerzogene Hunde sind mir ein Greuel. Sie belästigen das Umfeld und verursachen Stress und Frust ohne Ende!

Respekt und Verständnis – mehr ist es nicht!

Nur zwei Voraussetzungen für eine gute Beziehung

Es gibt zwei Voraussetzungen, um eine Beziehung wie die oben beschriebene mit seinem Hund führen zu können:

  • tiefer Respekt vor dem Lebewesen in seiner Andersartigkeit

  • das Verstehen dieser Andersartigkeit

Mehr ist es nicht. Wenn ich meinem Hund den gleichen Respekt entgegenbringe, den ich auch für mich von allen mich umgebenden Lebewesen gerne hätte, dann kann der Hund er selbst sein und sein Wesen leben. Und wenn ich seine Bedürfnisse, seine Motivation und seine Denkweise verstehe, kann ich mit ihm kommunizieren und ihn um das bitten, was ich von ihm möchte.

Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist der Schlüssel

Es ist faszinierend: Egal, welches Problem der Hundehalter hat, die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist der Schlüssel dazu.

Meine Erfahrungen aus 15 Jahren Hundeschule haben mich erkennen lassen, worauf es wirklich ankommt und wie die Basis einer gesunden Mensch-Hund-Beziehung aussieht. Dann wird auch die Hundeerziehung ganz einfach.

Wenn wir das Verhalten und die Sprache unseres Hundes verstehen und die Welt mit seinen Augen sehen können, dann sind wir in der Lage sein Verhalten so zu beeinflussen, dass wir den gesellschaftsfähigen, gut erzogenen, vierbeinigen Freund haben, von dem wir immer träumten.

Schreiben Sie mir, kommentieren Sie meine Beiträge und lassen Sie mich wissen, was Sie interessiert. Ich freue mich auf einen anregenden Austausch!

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